Betrugs-Spam: „PayPal-Konto gesperrt“

[Sicherheit]

„Ihr Paypal-Konto wurde gesperrt“, so lautet mal wieder die Botschaft, um jemanden die persönlichen Daten abzujagen. Gerade hat dieser Phishing-Versuch mal wieder Hochkonjunktur.

Sofort auffällig ist, wie immer, das merkwürdige Deutsch. Typisch ist auch, dass die persönliche Anrede fehlt und zum Teil die Interpunktion und die Rechtschreibung mangelhaft ist. Obwohl die Masche nicht neu ist, kann man nicht oft genug darauf aufmerksam machen, so eine E-Mail nicht weiter zu beachten und sofort zu löschen.

Die Nachricht der Betrüger liest sich beispielsweise so:

„Ungewöhnliche Kontobewegungen haben es notwendig gemacht Ihr Konto einzugrenzen bis zusätzliche Informationen zur Überprüfung gesammelt werden können.
Zur Zeit haben Sie nur begrenzten Zugang zu Ihrem Pay Pal-Konto. Wir bitten Sie daher die von uns angeforderten Kontodaten zu enrneuern.
 

Klicken Sie bitte hier
—————————————————————————————————————–
Mit freundlichen Grüßen,
Pay Pal-Konto Überprüfungs Abteilung“

Oder zum Beispiel so:

„Bitte helfen Sie uns dabei, Ihr PayPal-Konto wieder in Ordnung zu bringen. Bis dahin haben wir den Zugang zu Ihrem PayPal-Konto vorübergehend eingeschränkt.
Wo liegt das Problem?
Bei Ihrer Kreditkarte sind uns ungewöhnliche Aktivitäten aufgefallen. Bearbeitungsnummer: PP-001-685-197-429
Verifizieren Sie sich durch ein Abgleich Ihrer Daten um Ihr Paypal Konto wieder Uneingeschränkt nutzen zu können.
Jetzt zu PayPal
Mit Freundlichen Grüßen
Ihr PayPal Service Team“

Natürlich sind die Spammer nicht in der Lage den Empfänger persönlich anzusprechen, was in einer echten Nachricht vom wirklichen PayPal selbverständlich gemacht worden wäre. Ebenso wäre es mit Sicherheit dem Unternehmen mehr als peinlich, seine Kunde in einem solchen holprigen Deutsch anzusprechen.

Aber davon mal abgesehen, versendet PayPal bei welchen auch immer gearteten Unstimmigkeiten keine solcher E-Mails. Um was für ungewöhnliche Kontobewegungen oder Aktivitäten es sich hier handeln soll, darüber schweigt sich der Absender allerdings aus.

Wer sich von der Panikmache jetzt anstecken lässt, soll dann auf den mitgelieferten Link „Bitte klicken Sie hier“ oder „Jetzt zu PayPal“ klicken, der zwar auf den ersten Blick „sauber aussieht“ aber zu einer ebenfalls gefälschten Seite auf einen nicht vertrauenswürdigen Server führt.

Auf dieser nachgebauten Seite soll dann das potentielle Opfer neben seiner E-Mail-Adresse, Name, Adresse und Geburtsdatum eingeben. Ferner fragt das Formular das PayPal-Passwort und die Sicherheitsfragen ab. Abschließend sollen noch Kreditkartendaten und die Bankverbindung, eingetragen werden.

Hier gelten natürlich die einfache Regeln:

  • „Finger weg“!
    Vergessen Sie nie, dass es um Ihr Geld geht! Das muss schon mal ein Zögern „wert“ sein.
     
  • Je dramatischer die Nachricht ist, desto vorsichtiger muss man sein! 
     
    Lassen Sie sich also nie von irgendwelchen „Sperr“-Nachrichten zu unüberlegten Reaktionen provozieren.
     
  • Rufen Sie nie den Link in so einer Nachricht auf!
    Die Betrüger bauen auf die Faulheit und Unaufmerksamkeit der Opfer.
     
  • Geben Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit immer die Webadressen (von Geldinstituten u. ä.) direkt in die Adressleiste des Browsers ein.

.

Vergessen Sie auch nicht, dass so eine nachgebauten Internetseite auch präpariert sein kann. Das heißt, es können die möglichen Sicherheitslücken Ihres Browsers ausgenutzt werden, um beispielsweise Schadprogramme auf Ihren Rechner zu übertragen. Damit kann Ihr Rechner dann für illegale Handlungen benutzt oder Ihre Daten ausspioniert werden.

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