Zwei unbekannte MAC-Adressen im LAN

[MS-Windows – alle Versionen & Server]
[Hardware – Fritz!Box]

Wenn man in der Fritz!Box unter „Heimnetz“ und „Netzwerkverbindungen“  (früher „Netzwerke“) nachschaut, stehen dort eventuell zwei unbekannte Geräte mit IP-Adressen. Beim Blick in die jeweiligen „Details“ (Schaltfläche mit dem Stift) finden sich darin die MAC-Adressen

E1:6C:D6:AE:52:90“ und E9:EB:B3:A6:DB:3C“.

Hervorgerufen wird dieses Verhalten von einem Windows-PC im Netzwerk und nicht, wie oft vermutet, von einem Angriff über das WLAN. Denn wie unter dem Fritz!Box-Register „Netzwerkverbindungen“ erkennbar ist, finden sich die vermeintlich unbekannten Geräte im LAN. Schaut man im „Funknetz“ nach, findet sich dort keiner dieser Einträge.

Es gibt im Netz viele Einträge zu den obengenannten MAC-Adressen. Lösungsansätze finden Sie beim „iSCSI-Dienst“ von Windows-Workstations bis hin zum „Einrichtungsassistenten“ eines Windows Servers. Am erfolgversprechenden  ist der Ansatz mit der Deaktivierung des „iSCSI-Dienstes“. Dieser fragt nach seinem Start im Netzwerk nach iSCSI-Geräten und hinterlässt bei der Fritz!box eben jene MAC-Adressen. Nach dem Deaktivieren des Dienstes sollten die Einträge nicht mehr auftauchen.

INFO: iSCSI (internet Small Computer System Interface) ist ein Verfahren, welches die Nutzung des SCSI-Protokolls über TCP ermöglicht. Es verbindet speicherplatzintensive Computer beispielsweise mit Netzwerk-Festplatten, sodass sie sich wie lokal verbaute Geräte verwenden lassen. Theoretisch könnte man  damit einen Computer ohne eingebaute Festplatte betreiben. Wenn man Festplatte über iSCSI verbindet, taucht diese in der Systemsteuerung des PCs als zusätzliches Laufwerk auf.

Im privaten Bereich wird es Netzwerk-Freigaben von SCSI-Geräten in der Regel nicht geben, so dass dieser Dienst deaktiviert werden kann.

Nun gilt es den verantwortlichen Windows-PC zu finden. Dazu muss man aber kein „Turnschuh-Admin“ sein und jeden PC im LAN einzeln unter die Lupe nehmen. Wenn man in die „Netzwerkverbindungen“ der Fritz!Box schaut, steht dort durch welchen Computer (siehe „verbunden mit …„) dieses Phänomen verursacht wird.

Dazu gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie die „Systemsteuerung“ und doppelklicken Sie auf den Eintrag „Verwaltung“.
  2. Im neuen Fenster klicken Sie doppelt auf „Dienste“.
  3. Im Fenster „Dienste“ doppelklicken Sie auf den Eintrag „Microsoft iSCSI-Initiator-Dienst“.
  4. Im weiteren Fenster wählen Sie aus der Drop-Down-Liste „Starttyp“ den Eintrag „Deaktiviert“.
  5. Bestätigen Sie Änderungen mit „OK“ und schließen Sie alle eben geöffneten Fenster.

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